Moscheebau in Leipzig

Der geplante Bau einer Moschee für die Ahmadiyyagemeinde im Leipziger Stadtteil Gohlis ruft sowohl Befürworter als auch Gegner auf die Straßen.

Auf dieser Grünfläche im Stadtteil Gohlis soll die Moschee für die Ahmadiyyagemeinde gebaut werden.

Die Ereignisse im Überblick

27.09.

Es wird bekannt, dass die Ahmadiyya-Gemeinde in Gohlis eine Moschee bauen will.

18.10.
 
Die Bürgerinitiative „Gohlis sagt Nein“ gründet sich, um dagegen vorzugehen.

20.10.

„Gohlis sagt Nein“ bringt eine gleichnamige Online-Petition auf den Weg. In knapp einem Monat unterschreiben mehr als 3.600 Menschen.

21.10.

Thomaspfarrer Christian Wolff und seine Nachfolgerin Britta Taddiken begrüßen den Bau der Moschee. Es sei das Recht der Menschen, wo sie wohnen, einen Versammlungsort einzurichten.

23.10.

Die Petition "Leipzig sagt Ja" geht online. In knapp einem Monat unterschreiben mehr als 4.100 Menschen.

29.10.

Um Ängste und Vorurteile der Moscheegegner abzubauen, fordert der Bürgerverein Gohlis eine bessere Integrationsarbeit.

02.11.

Kundgebung gegen die Moschee von 120 Mitgliedern der rechtsextremen NPD. Dagegen demonstrieren gleichzeitig mehr als 400 Menschen.

07.11.

Ein Informations- und Gesprächsabend in der Michaeliskirche zieht über 550 Interessierte an.

12.11.

Die Leipziger CDU fordert, die Moschee an einem anderen Standort zu errichten.

14.11.

Unbekannte spießen auf dem Gelände der geplanten Moschee fünf Schweineköpfe auf.

18.11.

Es wird bekannt, dass Menschen, die sich öffentlich für die Moschee ausgesprochen haben – darunter Thomaspfarrer Wolff – über Wochen per Mail bedroht wurden.

03.02.

Rund 80 Menschen, darunter auch Anhänger der rechtsextremen NPD, protestieren vor einer Flüchtlingsnotunterkunft in Schönefeld gegen Flüchtungsunterbringung und Moscheebau in Leipzig. Gegen den Protest demonstrieren rund 700 Personen.

07.02

In etwa 6000 Unterschriften für den Bau der Moschee wurden von der Organisation „Gohlis sagt JA!“ an Oberbürgermeister Jung übergeben

16.04

Die Initiative "Gohlis sagt Nein!" übergibt dem Stadtrat ca. 10.000 Unterschriften ihrer Petition gegen den Bau der Moschee. Etwa 80 Gegendemonstranten waren vor Ort.