Childhood-Haus für Leipzig

Retraumatisierung vermeiden

Ende September eröffnet in Leipzig das deutschlandweit erste Childhood-Haus. Dort soll misshandelten Kindern mittels neuem Therapieansatz geholfen werden. Wie das genau aussieht, erklärt Wieland Kieß, Direktor der Kinderklinik, im Interview.
Wieland Kieß

Wenn ein Kind misshandelt oder sexuell missbraucht worden ist und sich dann einem Psychologen oder einer Psychologin anvertrauen soll, spielen Schuld- und Schamgefühle zunächst eine sehr große Rolle. Häufig durchleiden die jungen Opfer ihre traumatischen Erlebnisse dann ein zweites Mal. Genau das soll das Konzept des Childhood-Hauses vermeiden.

Wieland Kieß, Direktor der Kinderklinik am Leipziger Uniklinikum, weiß, was für einen Mehrwert das Konzept bringt und wie man mit Kindern, die traumatisiert sind, umgehen soll.

Das komplette Interview zum Nachhören finden Sie hier:

Moderator Janek Kronsteiner im Gespräch mit Wieland Kieß.
1909 Interview Faustschlag

 

 

Kommentieren

Charlotte Siemoneit
19.09.2018 - 14:02