Europäisches Musikerbe-Siegel

Musik, bitte!

Leipzig hat eine bewegte Musikgeschichte. Damit das nun auch über die Grenzen der Stadt bekannt wird, hat sich die Stadt am Donnerstag um das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben.
Innenraum des Gewandhauses zu Leipzig
Das Gewandhaus zu Leipzig - vielleicht bald ein Ort des Europäischen Kulturerbe-Siegels?
Ob Bach, Wagner oder Mendelssohn Bartholdy – viele berühmte Komponisten haben im Lauf der Jahrhunderte bereits in Leipzig gelebt und gewirkt. Und das hat seine Spuren hinterlassen. So ist es kein Zufall, dass sich ausgerechnet in Leipzig Musikverlage, Instrumentenbauer und musikalische Studiengänge angesiedelt haben.
 
Wer Leipzigs Musikgeschichte und -gegenwart erfahren möchte, der kann der „Leipziger Notenspur“ durch die Stadt folgen. Die über fünf Kilometer lange Strecke führt an den bedeutendsten Wohn- und Wirkungsstätten bekannter Musiker vorbei. Nun soll Leipzig auch über die Stadtgrenzen hinaus als Musikstadt wahrgenommen werden. Deshalb hat sich die Stadt unter dem Titel „Leipzigs Musikerbe-Stätten“ um das „Europäische Kulturerbe-Siegel“ beworben. Das Projekt umfasst neun herausragende Institutionen der Leipziger Musikgeschichte: Neben Thomaskirche, Nikolaikirche und Alter Nikolaischule gehören auch das Bach-Archiv und die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ zu den Bewerberstätten. Auch Mendelssohn- und Schumann-Haus, das Verlagshaus C. F. Peters mit Grieg-Begegnungsstätte sowie das Gewandhaus wurden bei der Bewerbung berücksichtigt.
 
Allerdings müssen sich die neun Leipziger Musikerbe-Stätten sowie die Stadtverwaltung noch eine ganze Weile gedulden. Denn die Entscheidung darüber, ob Leipzig sich zukünftig mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel schmücken darf, fällt erst im nächsten Jahr.
Julia Groebel über die Bewerbung um das Europäische Kulturerbe-Siegel
Julia Gröbel Bewerbung Kulturerbesiegel

 

 

 

 

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